e-BusinessServices

Geschäftsprozesse modellieren wo Raumbezug optimieren kann

100% aller Informationen haben einen Raumbezug!

Wir interessieren uns für die Geschäftsprozesse, in denen über geographische Operationen optimiert werden kann

Die Aussage, dass 80% aller Informationen einen Raumbezug haben, hat die Geo-Informationswirtschaft immer als Motivationsschub propagiert. Sie hat aber kaum die Chance genutzt über Raumbezug von Informationen zur Optimierung von Geschäftsprozessen beizutragen.  Mittlerweile wurde die Aussage zwar widerlegt, doch haben wir dagegen mit einigen Anwendungen bewiesen, dass über den Raumbezug einige Geschäftsprozesse optimiert werden können.

Wir haben schon vor Jahren eine Prozess-Engine geschaffen, die über unser GeoService-Portal Geschäftsprozesse abbildet, steuert und kontolliert. Der Raumbezug zeigt Ihnen unmittelbar auf, wo Geschäftsprozesse aktiv sind und in welchen Stadium der Abarbeitung Sie sich befinden. Über Balance Score Cards Funktionen kann des Weiteren die Wirksamkeit der Aktionen kontrolliert werden.

Das heißt nicht zwangsläufig, dass das jeder Beteiligte für seine Aufgabe GIS nutzen muss. Die Oberfläche kann ein Formular sein, das der Bearbeiter ausfüllen muß, eine Checkliste, die abgearbeitet werden soll oder ein Dashboard in dem alle aktiven Aufgaben angezeigt werden. Geo-Daten und topologische Operationen werden da hinzugezogen, wo sie für den weiteren Fortschritt des Prozesses von Bedeutung sind, bzw. den Anwender visuell unterstützen. Das gilt aber genauso auch für Daten aus DMS oder ERP-Systemen. 

Somit ist die Prozess-Engine eine eigenständige Komponente, verankert in Ihrem WebGIS, integriert in Ihr Portal und Verknüpft mit spezifischen Fachanwendungen.


Übersicht der e-Business-Lösungen

Vorkonfigurierte Prozesse, die an Ihre Abläufe angepasst werden

  •     e-Planauskunft Portal und Prozess
  •     e-Anschluss Portal und Prozess
  •     e-Anlagen (Messstellen) Portal und Prozess
  •     e-Installateur- und Konzessionsmanagement
  •     e-EEG Portal und Prozess
  •     e-Baustellen- und Netzdokumentationsprozess
  •     e-Straßenbeleuchtung
  •     e-Baustellenportal
  •     e-Solarkataster
  •     e-Dienstbarkeiten und Liegenschaften
  •     e-Unterbrechungsmeldungen
  •     e-Störungsmanagement
  •     e-QMS Qualitätsmanagementsystem
  •     e-BSC Balanced Score Cards
  •     e-Auftragsportal Installateure
  •     e-Auftragsportal Baufirmen
  •     e-Auftragsportal Vermessung
  •     e-Dispositionsportal Vermessung
  •     e-Maßnahmenportal
  •     e-Verkehrsrechtliche Genehmigung
  •     e-Meldungsportal
  •     e-Feuerwehr

e-Auskunft

Von der Planauskunft zur allgemeinen Auskunft

Schon in 2006 wurde das Konzept für eine unabhängige Beauskunftung von Leitungsplänen erstellt. Die e-Planauskunft ist seitdem bei mehreren Unternehmen erfolgreich im Einsatz.

Mit einem neuen Konzept, einer allgemeinen Auskunft wird nun das Modul e-Planauskunft zur e-Auskunft erweitert. Dies ist aus der Erkenntnis erwachsen, dass Versorgungsunternehmen in zunehmendem Maße nicht nur Informationen für Bauträger herausgeben müssen, sondern noch weitere Anfragen zu bedienen haben. Durch die geänderten Anforderungen müssen die Bauträger Rechnung tragen, die oft selbst nicht mehr mit Papierplänen arbeiten, sondern die Daten in Ihr eigenes GIS integrieren wollen.

Auskünfte werden von daher in der neuen Version der e-Auskunft nicht nur über als PDF heraus gegeben, sondern auch als Downloaddienste INSPIRE-konform Datenmodell zur Verfügung gestellt. Über ein integriertes Auftragsmanagementsystem und einen eigenen GeoProxy, kann die Nutzung von Geodaten je nach Berechtigung, räumlich, inhaltlich, aber auch zeitlich begrenzt werden.

e-Dienstbarkeiten

Verwaltung von Rechten, Lasten und Liegenschaften

Die dingliche Sicherung von Leitungsrechten gehört zu den Pflichtaufgaben eines Infrastrukturbetreibers. Meist eine vernachlässigte Aufgabe, da sie nicht zum Kerngeschäft des Unternehmens gehört. Doch wenn das Leitungsrecht z. B. auf Grund einer Zwangsversteigerung nicht mehr gesichert ist, kann das immense Folgekosten nach sich ziehen.

Geo-basierte Systeme zur Verwaltung von Rechten und Lasten hatten bisher den Nachteil, dass sie das Recht am Flurstück verwalten. Bei Katasteränderungen ist dann aber nicht mehr gewährleistet, dass das Flurstück noch den originären Bezug zum Recht hat. In e-Dienstbarkeiten wird dieses Problem umgangen. Das Recht wird als eigene Geometrie aus dem Flurstück abgeleitet und zur Laufzeit mit der aktuellen Flurstückskarte verschnitten. Sukzessive kann die abgeleitete Geometrie auf die tatsächlich betroffene Pufferzone zur Leitung reduziert werden.

In Erweiterung können mit e-Liegenschaften die eigenen Grundstücke als Summe von ein bis mehreren Flurstücken oder Flurstücksteilflächen gebildet und verwaltet werden. Den Grundstücken wiederum werden die Bauwerke als Punkt-, Linien oder Flächengeometrien zugeordnet. Somit ergibt sich für Versorgungsunternehmen eine einfache Möglichkeit eigene oder genutzte Liegenschaften mitsamt den zugeordneten Vertragswerken zu verwalten.